Natur auf Zakynthos

Auf einen Blick

  • Meerespark: seit 1999, mit der Bucht von Laganas, den Inseln Marathonisi und Pelouzo und den Strofaden.
  • Schildkröten: Eiablage von Mitte Mai bis in den August, Schlupf von Mitte Juli bis Ende September.
  • Pflanzen: rund 100 bedeutende Arten, drei davon wachsen nur auf Zakynthos.

Die Natur auf Zakynthos spielt sich zu einem großen Teil an der Küste ab. Der Süden der Insel gehört zum Nationalen Meerespark Zakynthos, dem ersten Nationalpark Griechenlands mit eigener Verwaltung. Er wurde 1999 per Präsidialdekret gegründet und umfasst die Bucht von Laganas, die Inseln Marathonisi und Pelouzo sowie die Strofaden-Inseln. Im Meer des Parks leben mehr als 170 Pflanzen- und über 300 Tierarten, darunter die Mittelmeer-Mönchsrobbe. Am Himmel ziehen Eleonorenfalke und Gelbschnabel-Sturmtaucher vorbei.

Meeresschildkröten

Bekannt ist der Park vor allem für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). An sechs Stränden der Bucht von Laganas legt sie ihre Eier ab, 2025 waren es rund 2.155 Nester. Was an den Niststränden und im Boot gilt, steht auf der Seite Meeresschildkröten auf Zakynthos. Einer der Niststrände liegt auf der Insel Marathonisi.

Marathonisi über Olivenbäumen und Kiefern, vom Süden der Insel gesehen
Marathonisi im Meerespark, vom Süden der Insel gesehen

Pflanzen

Auf Zakynthos sind rund 100 bedeutende Pflanzenarten nachgewiesen. 30 davon gibt es nur in Griechenland, drei nur auf Zakynthos: der Meier Asperula naufraga und die beiden Strandflieder-Arten Limonium zacynthium und Limonium phitosianum. Die Zungenstendel Serapias ionica wächst nur auf den Ionischen Inseln Korfu, Kefalonia und Zakynthos und blüht im März und April. In den Dünen wachsen Strandlilie und Stranddistel, Strandhafer nur am langen Strand von Laganas. Im Westen der Bucht liegt der Sumpf von Keri, das größte Feuchtgebiet im Park. Dort tritt natürlich Erdöl aus, was schon in der Antike bekannt war.

Quellen