Auf einen Blick
- Lage: Westküste, etwa auf halber Höhe der Insel. Zufahrt mit dem Auto über das Dorf Agios Leon.
- Bucht: schmal und fjordartig, Felsufer, kein Sand. Liegeflächen auf Beton, Einstieg über Treppen.
- Wasser: sofort tief und sehr klar. Nur für sichere Schwimmer.
- Ausstattung: Taverne am Hang, wenige Liegen, knapper Parkplatz.
- Für wen: Schnorchler, Taucher und alle, die Felsküste dem Sandstrand vorziehen. Für kleine Kinder ungeeignet.
Porto Limnionas ist kein Strand, sondern eine Felsbucht. Ein schmaler, gewundener Meeresarm schneidet in die Westküste ein, links und rechts steiler, heller Fels, darüber Pinien. Sand gibt es nicht. Man liegt auf Betonterrassen, steigt über Treppen ins Wasser und ist sofort im Tiefen. Wer gern schnorchelt, findet hier eine der schönsten Buchten der Insel.

Lage und Anfahrt
Die Bucht liegt etwa auf halber Höhe der Westküste, im Gemeindebezirk Artemisia. Man fährt von Zakynthos-Stadt quer über die Insel in das Bergdorf Agios Leon und von dort auf einer kurvigen Straße hinunter ans Meer. Bis zur Küste sind es von Agios Leon gut dreieinhalb Kilometer Luftlinie. Einen Linienbus gibt es nicht.
Unten ist der Platz knapp. Im Sommer sind die Parkplätze schnell voll, wer früh kommt, hat es leichter. Wo die Bucht im Verhältnis zu Porto Vromi und Navagio weiter nördlich liegt, zeigt die Karte.

Baden in der Felsbucht
Ins Wasser kommt man über Treppen und Leitern von den Betonplattformen aus. Der Abstieg vom Parkplatz ist etwas anstrengend. Das Wasser ist sofort tief, Stehen kann man nirgends. Wer nicht sicher schwimmt, bleibt besser an einem Strand mit flachem Einstieg, etwa in der Bucht von Laganas oder in Tsilivi.
Dafür ist das Wasser außergewöhnlich klar. Die Felsen setzen sich unter Wasser fort, an den Rändern der Bucht liegen Höhlen. Viele springen von den Felsen ins Wasser. Wer das tut, prüft vorher die Tiefe und springt nur dort, wo andere es sichtbar gefahrlos tun.

Schnorcheln und Tauchen
Porto Limnionas ist ein Ziel für Schnorchler. Felswände, Höhlen und klares Wasser auf kleinem Raum, das gibt es an den Sandstränden im Süden nicht. In der Bucht arbeitet auch eine Tauchbasis. Als beste Zeit zum Schnorcheln gilt der Nachmittag, wenn die Sonne von Westen in die Bucht steht. Maske und Schnorchel gehören deshalb ins Gepäck. Wer auf der Insel tauchen will, findet mehr dazu auf tauchen.xyz.
Taverne, Liegen, Schatten
Am Hang über der Bucht liegt eine Taverne mit Terrasse. Auf den Plattformen stehen ein paar Liegen und Schirme. Im Sommer 2025 kostete eine Liege rund 5 €. Viel Platz ist nicht, die Bucht ist schmal. Wer keinen Platz auf den Liegen bekommt, legt sich auf das Handtuch auf den Beton.

Tipps für den Besuch
- Früh kommen, sonst ist der Parkplatz voll.
- Schnorchelset mitnehmen. Die Bucht lebt vom Blick unter die Wasseroberfläche.
- Badeschuhe helfen beim Ein- und Ausstieg über Fels und Leitern.
- Am Nachmittag bleiben. Die Westküste hat die Abendsonne, das Licht in der Bucht ist dann am schönsten.
- Nicht mit kleinen Kindern. Es gibt keinen flachen Einstieg.
In der Nähe
Südlich von Porto Limnionas liegen weitere kleine Buchten an der Steilküste, darunter Porto Roxa. Weiter nördlich führt die Straße über die Bergdörfer der Westküste nach Porto Vromi und zur Aussicht über Navagio. Ganz im Süden liegt das Kap von Keri mit dem Leuchtturm.
Häufige Fragen zu Porto Limnionas
Gibt es in Porto Limnionas einen Sandstrand?
Nein. Die Bucht hat ein Felsufer. Man liegt auf Betonterrassen und steigt über Treppen und Leitern ins Wasser.
Ist Porto Limnionas für Kinder geeignet?
Für kleine Kinder nicht. Das Wasser ist vom ersten Schritt an tief. Für Kinder, die sicher schwimmen und schnorcheln, ist die Bucht dagegen ein Erlebnis.
Wie kommt man nach Porto Limnionas?
Mit dem Auto, Roller oder Quad über das Dorf Agios Leon und eine kurvige Straße zur Küste. Einen Linienbus gibt es nicht.